Poker zählt zu den Glücksspielen und tatsächlich ist es Glück, ob man eine gute oder eine schlechte Starthand bekommen. Wie gut oder schlecht Sie Ihre Hand allerdings nutzen, hängt von Ihnen ab.

Ob Sie bei einem online Poker Anbieter spielen oder den Nervenkitzel auf einem Live-Event suchen, es gibt immer einige Kombinationen, die besser sind als andere, und das, obwohl Sie die Gemeinschaftskarten noch gar nicht kennen. Die folgenden Startblätter beziehen sich auf die Texas Hold’em Poker Variante, bei der jeder Spieler zu Beginn zwei verdeckte Karten erhält.

Am sichersten können Sie sich fühlen, wenn Sie ein hohes Pärchen auf der Hand haben, also eine Kombination aus zwei Assen, Königen oder Damen. Bei diesen Kombinationen sollten die Einsätze unbedingt erhöht werden, damit viel Geld in den Pot wandert, den Sie hoffentlich gewinnen. Dennoch müssen Sie genau aufpassen, wenn der Flop gezeigt wird. Ein Gegner könnte ein doppelt Paar haben, oder gar Straights und Flushes. Versuchen Sie zumindest die letzten beiden auszuschließen, bevor Sie mehr Geld setzen. Mit einem hohen Pärchen kann man es sich aber im Allgemeinen erlauben, aggressiv zu spielen, und so seine Gegner zum Passen zu bewegen.

Ebenfalls gute Starthände sind die Buben und Zehner Pärchen, sowie beliebige Kombinationen aus den Karten Bube, Dame, König und Ass. Je dichter die Karten beinander liegen, desto besser. Also AK ist besser als AJ. Die Karten sind ebenfalls mehr wert, wenn sie von der gleichen Farbe sind, also suited (passend). Das erhöht die Chance eines Flushes oder sogar einer Straight Flush. Haben Sie eine dieser Kombinationen können Sie mit dem Gegner mitgehen. Achten Sie aber darauf, dass ein Gegner auch eine der oben genannten Kombinationen haben könnte, die besser ist.

Alle darunterliegenden Kombinationen sind in professionellen Pokerspielen wahrscheinlich eher ungeeignet und führen häufig zur Niederlage. Sieht man sich allerdings die Gewinnhände der Pokerweltmeister der vergangen Jahre an, dann sieht man, das die wenigsten eine der Top-Kombinationen auf der Hand hatten und die meisten durch die Gemeinschaftskarten eine gute Kombination erlangten. 2005 gewinnt Joe Hachem mit einer Kreuz sieben und einer Pik drei gegen ein Karo Ass und eine Kreuz drei. Der Deutsche Pius Heinz hingegen gewinnt 2011 mit einer Kombination aus Pik Ass und Kreuz König.

Ein sehr gutes Startblatt zu haben ist gut, es sagt aber nichts über die Gewinnchancen aus, wenn es vom falschen Spieler gespielt wird.

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