Mit grosser Spannung wurde die Entscheidung des Europäischen Gerichtshof bezüglich des deutschen Glücksspielstaatsvertrags erwartet. Nun steht fest: Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag ist unzulässig.


Ab sofort hat der deutsche Glücksspielstaatsvertrag keine Gültigkeit mehr.
Dies entschloss der EuGH in seinem Urteil am 8.September.

Deutschland hat den Glücksspielstaatsvertrag mit der Intention verfasst, die Spielsucht zu bekämpfen, was nur mit einem Staatsmonopol in den Griff zu bekommen sei.
Allerdings steht ein staatliches Glücksspielmonopol der Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit in der EU entgegen.
Zudem stellten die Richter fest, dass die staatlichen Lotto und Oddset Anbieter zu viel Werbung schalten würden, was mit der Begründung der Spielsuchtbekämpfung ganz und gar nicht vereinbar ist.

Wir sind gespannt, welche Neuregelungen nun für Deutschland getroffen werden. Private Wettanbieter hoffen natürlich auf Rechtssicherheit.
Auf jeden Fall werden wir, sobald es Neuigkeiten gibt, wieder informieren.

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