Spieler bekommt 168.000 Euro Gewinn nicht ausbezahlt. Die LGA hat hierauf bis jetzt nicht reagiert.


Die LGA ist die "Lotteries and Gaming Authority" mit Sitz auf Malta. Als staatliche Institution ist sie unter anderem auch für das Online Glücksspiel auf Malta verantwortlich.

In einem Fall wurden einem Spieler 168.000 Euro Gewinn nicht ausbezahlt, die er durch einen progressiven Jackpot im Casino Club gewonnen hat.
Das Casino argumentierte damit, dass der Spieler in betrügerischer Absicht gespielt hat,  mehrere Accounts hatte und mit Bots gespielt hätte.
Dieses Problem wurde der LGA vorgelegt, bisher hat diese aber nicht dazu reagiert.

Als der Spieler das Casino kontaktierte, wurde ihm äusserst dubios geantwortet:
Aufgrund einer legalen Gesetzeslücke sei das Casino nicht verpflichtet, Gewinne auszuzahlen. Die Angelegenheit sei hiermit gelöst.

Ist das nicht eine unglaubliche Aussage? Wo kommen wir denn hin, wenn es für Casinos so einfach ist, Gewinne nicht auszuzahlen? Online Casinos mit maltesischen Lizenzen konnte man bisher immer grosses Vertrauen schenken, aber wenn Casinos einfach mit "legalen Gesetzeslücken" argumentieren, dann ist spätestens hier die LGA in der Pflicht, die Situation zu klären.
Denn so sind maltesische Lizenzen absolut wertlos.


Weitere Fragen, die sich natürlich auftun, sind, warum zum Beispiel mehrere Accounts eines Spielers in einem Online Casino dem Casino schaden sollten?! Die Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.

Wir hoffen ganz arg, dass diese Situation von der LGA geregelt wird, sonst könnte dies auf Malta ein ganz schlechtes Licht werfen.

Dieser Vorfall wurde übrigens von der grossen Casino Informationsseite "Casinomeister" gemeldet, die sich nun auch eingeschaltet haben, um zur Klärung der Situation beizutragen.

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