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Schleswig-Holstein rudert zurück
Die neue Küstenkoalition ist vom aktuellen Glücksspielgesetz in Schleswig Holstein nicht angetan und möchte es am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden. Es ist geplant, sich dem Glücksspielstaatsvertrag der anderen 15 Ländern wieder anzuschliessen.

Dies stellt sich allerdings als nicht einfach heraus: Es ist erst einmal zu prüfen, inwieweit Klagen auf Schadensersatz auf Schleswig-Holstein zukommen könnten, wenn die schon unterschriebenen Verträge nun wieder zurückgezogen werden sollten.
Innenminister Andreas Breitner wird aber erst einmal weiterhin neue Sportwettenlizenzen vergeben, die von der Vorgängerregierung schon verteilten Lizenzen "werden Ihre Gültigkeit auch die nächsten 6 Jahre behalten", so Breitner in einem Interview.

Von März bis Mai haben die lizenzierten Sportwettenanbieter schon 750.000 Euro in die Kassen Schleswig Holsteins gespült, für das gesamte Jahr werden 5 Millionen Euro an Einnahmen von Spielabgaben angenommen.